Brot aus dem Backhaus

Brot aus dem Backhaus

Dieses Brot wurde nach folgendem Rezept gebacken:
6 Kartoffeln sehr weich kochen
ca. 60 g Sauerteig (Trockensauerteig, erhältlich bei jeder ordentlichen Mühle oder auch im guten Supermarkt) zusammen mit
1 Würfel Hefe,
2 EL Honig,
400 g Roggenmehl und
etwa 0,5 l warmem (Hefe stirbt bei etwa 40°C!) Wasser mischen und über Nacht warm stellen. Am nächsten Tag
2 kg Roggenmehl (1150),
2 kg Weizenmehl (1050) zusammen mit
etwa 2,75 l warmem Wasser und nochmals einem halben Würfel Hefe kneten. Je nach persönlichem Geschmack kommen noch etwa 6 EL Salz, 6 EL Brotgewürz, und/oder Pfeffer, Paprika,… dazu. Der Teig muss gut und lange geschlagen werden, dann lässt er sich leichter zu Leibern formen und natürlich lange gehen – je nach Temperatur etwa 3-5 Stunden. Gebacken haben wir im Holzbackofen bei ca. 170 °C knapp 90 Minuten.

Welche Details hiervon wichtig sind kommt auf einen Versuch an. Diesmal habe ich versucht genau aufzuschreiben was ich gemacht habe, sonst handhabe ich das eher nach Augenmaß.

Die leidvollen Erfahrungen mit verbranntem Brot aus dem Backhaus sollen ein Ende haben: Meine Tante Heidi hat mich mit ein paar nützlichen Tipps versorgt:

Nach dem Herauskratzen der Glut, Zeitungspapier zusammenknüllen und in den Ofen werfen. 20 Sekunden warten und schauen, was passiert. Beginnt das Papier zu brennen ist der Ofen zu heiß, wenn es sich braun färbt wird das Brot gut, sieht man jedoch kaum eine Veränderung sollte man nochmals anzünden.

Manche verwenden auch eine Hand voll Mehl, welches braun wird, und um die Zeit abzuschätzen wird berichtet, dass ein „Vater Unser“ gebetet wurde. Andere verwenden den nackten Arm, der in den Ofen gestreckt wird – Hält man eie bestimmte Zeit durch ist der Ofen gut.

Wir werden wohl das nächste Mal die Zeitungspapiermethode ausprobieren und sicherlich weniger heizen als dieses Mal.