Habe ich schon mal erwähnt, dass ich währen meines Studiums einigen Kontakt mit der Programmiersprache Eiffel hatte und mich dann recht früh für den freien Compiler SmartEiffel interessierte? – Lieder ist dieser mittlerweile mehr oder weniger tot und wird nicht mehr gepflegt. Die Interessen der Autoren haben sich wohl etwas von SmartEiffel abgewandt.
Liberty Eiffel Logo
Ein kleines Team hat sich dann entschieden auf der Basis von SmartEiffel einen neuen Eiffel Compiler LibertyEiffel zum Leben zu erwecken. Das ist nun gut 3 Jahre her und es ist viel passiert, auch wenn es bisher noch kein release gab – was aber so wie es aussieht in nächster Zeit geschehen wird. LibertyEiffel implementiert einen etwas anderen Dialekt als der kommerzielle Marktführer ISE – man könnte ihn traditioneller nennen – und gerade das mag ich an dieser Sprachvariante.

Die Ziele einen komplett neuen Compiler „from scratch“ zu schreiben sind zwar mittlerweile erstmal auf Eis gelegt und man pflegt die SmartEiffel-codebasis noch etwas, trotzdem ist Liberty auf dem Weg ein gebührender Nachfolger von SmartEiffel zu werden. Es wäre doch schade, wenn GNU keinen lebendigen Eiffel compiler mehr hätte.

Ich bin ja immer wieder am rumbasteln. Neulich habe ich mit Hilfe der Tipps zu „Asides“ Kurznachrichten hier eingeführt, in denen ich immer wieder Linktipps schreiben wollte zu Themen die interessant sind, mir aber keinen „richtigen“ Beitrag wert sind (oder einfach die Zeit fehlt). Technisch habe ich hierzu übrigens das Sideblog Plugin für WordPress installiert.

Heute gibt es aber eine weitere, größere Neuerung. Sie heißt Denkbeteiligung und hat zur Folge, dass hier auf www.raphael-mack.de eigentlich nur noch persönliche und sinnfreie Beiträge entstehen werden. Die Artikel, die ich inhaltlich für relevant halte werden zur Denkbeteiligung verlagert. Wer also an den hier diskutierten referierten Themen interessiert war ist, sei hiermit herzlich eingeladen den RSS feed von Denkbeteiligung zu abonnieren. Natürlich gibt es auch die Linktipps dort im Feed.

Die Kurznachrichten hier werden hier wohl bald aussterben, dafür gibt es vielleicht etwas mehr privates?

Man kann mich ja durchaus zu den Amerika-Kritikern zählen und es gibt genug Beispiele für Gesetze oder deren Umsetzung die ich für äußerst fragwürdig halte. Heute habe ich jedoch ein Beispiel gefunden, von dem ich sagen muss: die USA sind uns deutschen in manchen Dingen meilenweit voraus.

Man vergleiche die die Copyrighthinweise der Webseiten der Regiserung von USA und BRD:

http://www.whitehouse.gov/copyright/
http://www.bundestag.de/interakt/impressum/index.html

Die Inhalte die von der Amerikanischen Regierung stammen und auf deren Webseite veröffentlicht sind, dürfen von ALLEN für ALLES weiterverwendet werden. Selbst Inhalte von Drittanbietern werden allem Anschein nach sofern möglich unter einer CreativeCommons-Lizenz zur Verfügung gestellt.

Die Deutsche Regierung dagegen fordert, dass man für ALLES was für nicht-private Zwecke weiterverwendet wird, eine schriftliche Genehmigung einholen muss. Also auch, wenn eine Schülerzeitung über Politik informieren will und dazu „offizielle“ Inhalte abdrucken will.

Die Amerikanische Vorgehensweise nenne ich gelebte Informationsfreiheit.

Auf den Seiten der CreativeCommons Initiative  habe ich folgendes YouTube Video gefunden, in dem ihr Gründer in 5 Minuten erklärt was es mit CreativeCommons auf sich hat.



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