Archiveinträge für Februar 2009


Hast du dich auch schon mal gefragt, wo die Geldscheine hinkommen, nachdem du sie ausgegeben hast? – Ich eigentlich nicht, aber es gibt zum Glück den EuroBillTracker. Dort kann man die Seriennummern der Geldscheine, die man hat(te) eintragen. Wenn diesen Schein dann schon jemand anders hatte (und auf der Seite eingetragen hat) kann man seine Reise auf einer Karte verfolgen.

Das spannendste daran ist, dass man nach dem Eintragen eines Geldscheines erfährt wo er gedruckt wurde. – Ich wusste gar nicht, dass es mehrere Druckereien in Deutschland gibt, die Scheine drucken. Geschweige denn, dass die Herkunft direkt auf den Scheinen steht.

Ich frage mich gerade, ob ich noch eine Kategorie anlegen sollte: Sinnfrei.

There are plans to relicense the data in OpenStreetMap. So far CC-BY-SA 2.0 is used, but actually it is not the best solution, as the CreativeCommons license does not apply to databases, but to work protected by copyright law.

The OpenStreetMap Foundation has pushed the work on a new license, the Open Database License Agreement (ODbL), developed by Open Data Commons. It is not yet available in a final version, but after reading the available draft, I am convinced, that this license fits the needs of OSM and also my personal wishes.

There is a list of open issues which will hopefully be clarified before the license is released.

I’d like to thank all of those who are involved in developing the ODbL and think that it is good to use it for the OSM data.

Gerade habe ich auf der Mailingliste von OpenStreetMap einen Buchausschnitt des Kinderbuches „Wickie und das Drachenschiff“ gelesen:

Wickie war der erste Nordländer, der eine Landkarte zeichnete. Dadurch hob er ihr Ansehen — was auch dringend nötig war! Die Schweden galten bei den meisten Völkern als schwachköpfig und zurückgeblieben. Wickies Karte war ein so durchschlagender Erfolg, dass sie bald für alle Fahrten in östliche Gebiete benutzt wurde. Wickie ließ sie nämlich kopieren. „Wichtige Entdeckungen“, sagte er, „soll man nicht für sich behalten.

Wenn alle Entdecker ihre Entdeckungen für sich behielten, würde es nicht vorangehen. Teilt man aber allen mit, was man weiß, bekommt man als Gegenleistung das Wissen der anderen. Da haben alle was davon!“ Die Männer fanden, dass das zu weit ginge. Ein Vorsprung war ein vorsprung, fanden sie. Genau so argumentieren heute noch viele Dummköpfe!

Diese Aussage kann ich nur unterstreichen. Die Informationsgesellschaft kommt nur weiter, wenn wir uns auf die Schultern von Giganten stellen können und auf bestehendem Wissen aufbauen können.

Ich habe mal wieder eine Petition, die ich wärmstens empfehlen kann. Anklicken, lesen, ausfüllen, abschicken: http://privatkopie.net