Garten


Weinrebe by pixabay.com user tuku

Unsere Terrasse muss beschattet werden – das war von Anfang an klar. Zuerst wollten wir Sonnensegel, aber wenn man ein wenig auf Qualität achtet wird das recht schnell teuer. Darum haben wir uns letztes Jahr für eine natürliche Beschattung mit Weinreben entschieden. Die nächstgelegene Rebschule begegnete uns am Telefon derart unfreundlich (es hat wohl einen Grund warum die Verkäuferin von Insidern auch „Der Drache“ genannt wird), dass ich entschieden habe meinem Prinzip möglichst den Handel vor Ort zu unterstützen untreu zu werden und im bösen Internet zu kaufen. In diesem Fall ist es vielleicht sogar besser die Rebschule mit Versand dem Baumarkt vorzuziehen.
So kam es, dass ich bei der Rebschule Freytag zwei Rebstöcke bestellt habe und ich bin begeistert wie unkompliziert, freundlich und schnell meine Anfrage beantwortet wurde. Man kann natürlich auch direkt das Bestellformular ausfüllen.
Nun bin ich gespannt wann die Ware kommt und freue mich auf den ersten Ertrag.

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Seit Mitte August – oh, das ist ja schon 4 Wochen her – haben wir also 3 neue Mitbewohnerinnen in unserem Garten. Genau genommen wohnen sie im Stall, den wir ein klein wenig unserer Hütte nachempfunden haben:


Wir haben uns für Sussexhühner entschieden, da diese einen ruhigen Charakter haben und sich darum als Einsteiger- und Familienhühner anbieten. Außerdem war es gar nicht so einfach überhaupt Geflügel aufzutreiben – man will ja nicht kilometerweit fahren um sich dann von einem Züchter über den Tisch ziehen zu lassen und ein bisschen schön sollten sie ja auch sein. Nicht nur Legemaschinen. Nun aber genug der Worte, darf ich vorstellen:

Burkhilde (Farbschlag gelb-schwarzcolumbia)

Jacqueline – im porzellanfarbenen Gewand

Sussexhuhn, Farbschlag braun-porzellan

Chantal (Farbschlag gelb-schwarzcolumbia)

Sussexhuhn,  Farbschlag gelb-schwarz columbia

Wir heißen euch herzlich willkommen und wünschen euch stets guten Appetit. Gerade dann wenn es mal wieder Gartenkaviar oder geschlüpfte Schnecken gibt ;-)

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Selbst gebackenes Holzofenbrot und Pizza sind was leckeres. Leider sind in vielen Dörfern die traditionsreichen Backhäuser immer mehr am verschwinden, da sie kaum noch genutzt sind und den Gemeinden auf den Taschen liegen. Wer dennoch nicht verzichenten möchte könnte sich für das Buch Holzbacköfen im Garten interessieren. Es ist mittlerweile in der 12. Auflage beim Ökobuch-Verlag erhältlich und hat eine vielversprechende Beschreibung:

Rechte am Bild: Ökobuchverlag, nicht CC

Der Backofen im Freien erlebt eine Renaissance, nicht nur, weil darin wohlschmeckendes Holzofenbrot gebacken werden kann. Wer es schon einmal erlebt hat, weiß auch um das sinnliche Vergnügen, kulinarische Genüsse wie Flammkuchen oder Hähnchen im Lehm-Mantel genießen zu können, denen noch die Kraft des Feuers anhaftet. Wie die reich bebilderte geschichtliche Einführung zeigt, haben sich die Ofenformen und Backtechniken von Stein- oder Lehmbacköfen in den letzten eintausend Jahren nur wenig verändert. Schwerpunkt des Buches sind detaillierte Bauanleitungen vom einfachen, in wenigen Stunden zu realisierenden Lehmofen bis zum gemauerten Brotbackhäuschen. Mit vielen praktischen Erfahrungen und Ratschlägen für den Selbstbau sowie pfiffigen Tips und Rezepten eines langjährigen Eigen-Brötlers für alle, die einen freistehenden Holzbackofen im Garten selbst bauen wollen.

Für Haus- und Gartenbesitzer, Gruppen, Geniesser und Lebenskünstler.

„Für alle, die etwas tiefer in die Bautechnik von Backhäusern, Feld- und Lehmbacköfen einsteigen wollen, bietet das Buch reich bebilderte Bauanleitungen, technische Ratschläge vom Fundament bis zum Schornstein und eine Reihe ausprobierter Backrezepte.“ (Selbermachen)

Also auf zur nächsten Buchhandlung und dann zum Baumarkt. Guten Appetit!

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Dieses Jahr machten wir Bekanntschaft mit kleinen orange farbenen Larven, die an unseren Himbeerruten solche Verwucherungen verursacht haben:

Himbeergallmücke

Es handelt sich um die Larven der Himbeergallmücke, welche zu den beißenden Insekten gehört. (Ordnung der Zweiflügler (Diptera), Unterordnung der Mücken (Nematocera) und Familie der Gallmücken (Cecidomyiidae).) Ab April fliegen die Gallmücken und legen im Mai/Juni Eier an den Ruten ab. Aus diesen schlüpfen dann Larven, die sich in die Ruten bohren. Dort regen sie die Pflanze zu diesen Wucherungen an. In der Regel trocknet die Rute dann oberhalb der Befallsstelle aus.
Die Wucherungen bezeichnet man auch als Gallen, was der Mücke auch den Namen verschafft hat. Die Himbeergallmücke sollte man nicht mit der Himbeerrutengallmücke verwechseln. (Diese legt die Eier in den Boden und verursacht kaum direkte Schäden, es folgt aber oft Pilzbefall und Rutenkrankheit.)

Himbeergallmücke

Im Haus- und Kleingarten gibt es genau eine zugelassene Bekämpfungsmethode und die heißt wegschneiden. Für den Erwerbsanbau kommt Acetamiprid (enthalten in Mospilan SG) oder lambda-Cyhalothrin (in Karate Zeon Technologie und Trafo WG enthalten) in Frage.

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