Open Music Context

Der AStA Marbug veranstaltet regelmäßig (zumindest war es jetzt schon das 3. Mal) den Open Music Contest. Das ist ein Musikwettbewerb für Künstler die Stücke unter einer CreativeCommons-Lizenz veröffentlichen. Was das genau ist? – Eine Möglichkeit seine urheberrechtlich geschützten Werke zu veröffentlichen und zu ermöglichen, dass andere darauf aufbauen können oder sie weitergeben dürfen. Also genau das zu erlauben, was seit es PCs und das Internet gibt einfacher oder erst möglich wurde. Warum will man das machen? – Man will doch wenn man etwas tolles gemacht hat das beste draus machen und möglichst viel Geld damit verdienen. Naja, erstens denkt so nicht jeder und zweitens gibt es viele vor allem kleinere Künstler, die das praktisch gar nicht können. Und wenn sie dann mal bekannt genug sind um „das große“ Geld damit zu verdienen kommt meist doch die Plattenfirma und zieht aufgrund des Knebelvertrags den ganzen Gewinn ein.

Überlege doch selbst einmal, wenn du etwas tolles schaffst – sei es ein Musikstück, ein Text oder ein aufwändig überarbeitetes Digitalfoto – willst du, dass es von anderen ohne große Hindernisse genutzt werden kann, oder willst du, dass es in den bisher gebräuchlicheren Rechtsformen eingeschlossen wird? In meinen Augen ist jeder Text, jedes Musikstück und jeder Film ein Kulturgut, das möglichst breit zugänglich gemacht werden sollte. Nicht nur für mich, sondern auch für meinen Nachbarn, der aufgrund seiner Arbeitslosigkeit nur sehr stark eingeschränkte Möglichkeiten hat sich am kulturellen Leben zu beteiligen. – Er kann sich ja noch nicht mal die Kleider leisten, die nötig sind um ins Theater reinzukommen.

Hiermit will ich jetzt nicht zur Film-Piraterie oder zum CDs kopieren auffordern, aber zum Nachdenken über das bisher praktizierte Urheberrechtssystem anregen. Ich denke es ist auch mit CC-Werken möglich finanziell erfolgreich zu sein, z. B. eine Band die CC-Musik macht kann über Konzerte verdienen.

Ein Metropolis-Beitrag des Fernsehsenders Arte beschäftigt sich auch mit dem Thema CreativeCommons – es lohnt sich ihn anzuschauen.

Sprachlos

gestern war ich noch kurz bei Freunden (und Feinden) und jemand hat angemerkt, dass ich meinen eigenen Mailserver habe und Johannes war ganz sprachlos, dass sowas geht. Um ihm jetzt noch eine kleine Freude zu machen möchte ich ihn hiermit ganz herzlich grüßen:

Hallo Johannes, ich grüße dich mit dem Lied „…“ nein, ich kanns nicht sagen, das wäre zu gemein. Trotzdem noch ’nen schönen Tag.

E-Mail-Chaos

Ooops, heute habe ich ein kleines Durcheinander produziert, genau genommen war es schon gestern abend. Ich habe – wie man das als anständiger Serveradmin ja macht – Sicherheitsupdates installiert. Eines davon war ein update der libnss-ldap, da die Authentifizierung auf dem Server mittels pam-ldap gemacht wird. Habe mit nicht viel dabei gedacht und bin schlafen gegangen. Heute morgen wollte ich in aller Frische noch kurz E-Mails lesen und stelle voller Erschrecken fest: Es geht nicht mehr. Per ssh kurz auf den Server drauf um zu schauen was los ist – Oh, auch das geht nicht. Bis ich dann über die VMware-server-console endlich auf den Rechner gekommen bin musste ich arbeiten gehen.

Dass es mit dem libnss-update zu tun hat war schnell klar, aber was genau war das Problem? – Im backup kann man ja schnell nachschauen was sich an der entsprechenden Konfigurationsdatei gestern abend geändert hat. Denkste, natürlich ist genau dieses Verzeichnis beim backup ausgelassen worden. Zu guter Letzt habe ich von Hand das File angeschaut und die Fehler, die das update reingebaut hat wieder rausgemacht. Und siehe da, alles wieder gut.

Leider sind die E-Mails, die in den letzten 22 Stunden angekommen sind mit einer Fehlermeldung zurückgeschickt worden. Der Absender wurde also benachrichtigt und schickt die E-Mail hoffentlich noch einmal. Für die entstandenen Umstände möchte ich mich bei allen Beteiligten entschuldigen und hoffe, dass sowas nicht so schnell wieder vorkommt.

Omas Apfelkuchen

Ein altes Rezept von Oma lautet:

süßen Mürebteig kneten, auswellen, in einer Springform geben und mit
Mandelsplittern auslegen.

500 g Äpfel in Schnitze schneiden und zusammen mit
einigen Rosinen auf dem Boden auslegen.

250 ml Milch erhitzen
5 EL Mehl in kalter Milch aufrühren und mit
150 g Zucker,
etwas Zitronensaft,
2 EL Butter und
4 Eigelb schnell in die heiße Milch rühren
1 Becher süße Sahne schlagen und mit
1 Becher saurer Sahne unter die Masse rühren
4 Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Masse heben.

Die Masse auf den Äpfeln verteilen und bei ca. 180 °C backen ca. eine 3/4 Stunde backen, aber unbedingt selbst schauen, ob der Kuchen fertig ist.

Buchversand

Wer kennt sie nicht? Amazon, Buch.de und wie sie alle heißen. Hier mein persönlicher Tipp um online Bücher zu bestellen: http://bookzilla.de/

Wahlcomputer

Ich habe hier ja schon hin und wieder was zu Wahlcomputern geschrieben. Da ich sie immer noch für sehr kritisch halte und finde man sollte sie verbieten freut mich die Nachricht, welche ich gerade auf heise gelesen habe natürlich. Es geht darum, dass der Petitionsausschuss befunden hat, dass die weitere Entwicklung der Thematik genau zu beobachten ist und die Regierung auffordert der allgemeinen Skepsis zu begegnen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Regierung diese Skepsis auch zu teilen lernt ;-)