Pflaumenbrand

… fragte ich mich, als ich voriges Jahr einige Bäume zur Pflege und Ernte übernommen habe. Im Frühjahr dann – als absehbar war, dass 2009 ein gutes Jahr für Pflaumen werden würde kam die Frage dann erneut hoch. Kurzer Hand entschloss ich mich die Früchte einzuschalgen und von meinen Großvater zu einem edlen Brand verarbeiten zu lassen. – Wozu hat man denn sonst eine Schnapsbrennerei in der Familie?

Letzte Woche war es dann soweit und die 80 l Pflaumen ergaben zusammen mit 40 l Zwetschgen gute 20 l „Pflaumenbrand aus der Korntaler Alten Halde“. Ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann.

Auch wenn ich jetzt nicht so recht weiß, was ich mit dem ganzen Hochprozentigen machen soll; ein wenig Freude macht es doch. Gibt es mir doch die Bestätigung, dass der Baumschnitt nicht völlig in die Hose gegangen ist. Schade nur, dass ich keinen Gewerbeschein habe, sonst könnte ich die 50 EUR Steuer vielleicht wieder reinholen. Aber so verschenke ich das edle Wässerchen halt ;-)

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