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“[Martin] Kretschmer ist Professor am Center for Intellectual Property Policy and Management der Universität Bournemouth. Er hat Philosophie, Musik und Jura in Berlin, Wien und London studiert und bei einigen Rundfunk- und Plattenaufnahmen die Bratsche gespielt.” In einem Interview mit Matthias Spielkamp von iRights.info spricht er über das Urheberrecht und das Einkommen von Künstlern. Er stellt einen Vergleich zu Großbritanien her – wo das Urheberrecht als weniger Autorenfreundlich gilt als hier in Deutschland. Dieses interview kann ich sehr empfehlen: iRights.info – Urheberrecht in der digitalen Welt

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Wissenschaftliche Ergebnisse sind meist nicht für alle zugänglich, auch wenn sie von der öffentlichen Hand finanziert werden. Das Prinzip “Open Access” bietet Chancen dies zu ändern. Eine kurze Einführung gibt folgendes Video von der Uni Zürich:

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Ein Freund von mir hat per E-Mail eine RAR-Datei bekommen und konnte sie nicht öffnen. Darum ein paar Gedanken zu diesem Thema:

Das Internet…

… ist ein tolles Medium. In kürzester Zeit kann man über die ganze Welt Informationen austauschen. Nicht nur kurze Nachrichten in E-Mails sondern auch Fotos, Graphiken, Landkarten, Ausarbeitungen und sonstige Dokumente kann man per E-Mail an bestimmten Personen schicken oder über eine eigene Webseite oder ein Austauschportal wie Flickr der ganzen Welt zur Verfügung stellen. So kann heutzutage Information viel besser verteilt und dadurch besser genutzt werden als noch vor 50 Jahren. Die Technologie die wir heute haben hat Potential für die Wissenschaft, den Privatanwender und Entwicklungsländer. Nicht umsonst redet man vom Informationszeitalter: Wissen ist Macht! (Francis Bacon) – Darum muss meiner Ansciht nach Wissen breit zugänglich sein; dass es von vielen genutzt werden und von keinem missbraucht werden kann.

Das RAR-Dateiformat…

… ist eine von vielen Dateiformaten. Sozusagen die Spezifikation wie menschenlesbare Information in der computerlesbaren .RAR-Datei gespeichert sind. Eine jegliche Datei hat nur einen Nutzen, wenn man das Format genau kennt und damit weiß was die einzelnen Bits und Bytes für eine Bedeutung haben. RAR gehört zu den sogenannten proprietären Formaten, bei denen eben genau diese Spezifikation geheim gehalten wird. Verwendet man ein solches Format, sperrt man nicht nur viele Personen von der Nutzung aus, sondern bindet sich auch an den Hersteller der Software die dieses lesen und schreiben kann. Im Gegensatz dazu gibt es viele Offene Formate, die es prinzipiell jedem ermöglichen den Inhalt der Datei anzuschauen, da öffentlich bekannt ist wie die Informationen in Bits und Bytes abgebildet sind. Dadurch ist man unabhängig vom Hersteller der Software, denn jeder der programmieren kann ist in der Lage ein Programm für das entsprechende Format zu schreiben, was Konkurrenz erst ermöglicht und Monopolen entgegenwirkt.

So, ich hoffe die Frage “Warum ist die Wahl eines Dateiformats politisch?” ist hiermit vorerstmal beantwortet, für weiter interessierte noch ein paar Links:
http://www.politik.de/interaktion/gruppen/viewthread.php?g=126&t=565
http://netzpolitik.org/
Auch wenn RAR prinzipiell böse ist, kann man es mit dem Programm 7Zip öffnen.

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