Beiträge von ramack


Vorab: Strom ist tödlich! Ich rate jedem davon ab ein elektrisches Gerät zu öffnen und zu versuchen es selbst zu reparieren. Das ist eine Aufgabe für eine Elektorfachkraft! Hier gibt es nur ein paar Gedanken meinerseits zu lesen, also bitte nicht nachmachen.

Gekauft: Mitte 2008, also knapp 9 Jahre alt
E-Nummer: MUM86A1/03 FD 8808
Nutzung: für diese Art von Maschine vermutlich unterdurchschnittlich, aber durchaus hin und wieder schwere Brotteige. Nahezu 100% der Lebensdauer eingesteckt.

Seit kurzem zeigt sie das Phänomen, dass sie beim Einschalten kurz anläuft und gleich wieder stehen bleibt. Ein paar Berichte solchen Verhaltens findet man im einen oder anderen Forum und Amazon-Bewertungen, es scheint also kein Einzelfall zu sein.

Da ich mich geschäftlich auch ein wenig mit Magnetsensoren (ja, es gibt nicht nur Hall sondern auch MR-Sensoren um Magnetischen Fluss zu messen) beschäftige ist das natürlich ein interessantes Thema. Ganz ehrlich hätte ich nicht erwartet, dass in weißer Ware so viele Magnete und entsprechend Hall Sensoren und Reedkontakte verbaut sind. Das Problem ist offenbar im Hall-Modul für den Werkzeugantrieb, in dem auf einer Leiterplatte 2 bedrahtete Reedkontakte sowie ein digitaler Hallsensor verbaut ist, der im Back-Biased Mode mit einem kleinen Magneten betrieben wird um die Ruhelage des Planetengetriebes für das Rührwerk zu erkennen.

Das Modul ist jedoch nicht gerade günstig und die gesamte Steuerelektronik inklusive dem Modul und den ganzen anderen Reedkontakten ist gerade mal 2 EUR teurer. – Eine Frechheit, wenn ihr mich fragt.

Der verbaute Hallsensor ist so wie es aussieht ein HAL 508 A von Micronas der bei etwa 18mT einschaltet und bei 16mT wieder aus. Abgesehen davon, dass es schwierig ist diesen als Einzelteil zu beschaffen (er ist „not recommended for new designs“ wie es so schön heißt) ist ein Tauschversuch wohl auch zum Scheitern verurteilt weil er in den Kunststoffhalter eingeklebt und unter dem Magnet verlötet ist.

Das Verhalten der Steuerung kann ich mir noch nicht so recht erklären, ich vermute, dass sie denkt, dass der Antrieb in Parkposition ist und auch bei laufendem Motor diese nicht verlässt und damit aufgrund eines „mechanisches Problem“ den Antrieb wieder stoppt. Magnetisch würde dies durch ein zu starkes Magnetfeld hervorgerufen, was aber durch Alterung des Magneten nicht erklärbar ist, darum tippe ich eher auf den Hallsensor, der vielleicht in 9 Jahren ununterbrochen an 5V seinen magnetischen Threashold verschoben haben könnte.

Über Anregungen zu Lösungsansätzen mit Materialkosten von unter 50 EUR in den Kommentaren freue ich mich. – Ich hoffe nochmal die Motivation aufbringen zu können ein wenig Zeit zu investieren und nicht bald die gesamte Elektronik auszutauschen.

Wen es interessiert: Einen ganz hilfreichen Application Guide gibt es bei Allegro unter der Dokumentennummer 27701-AN.

von Klaus Mueller (CC-BY-SA 2.5)

von Klaus Mueller (CC-BY-SA 2.5, 2015-01-14)

Ich mache ja nur ungern Werbung, aber ich muss mir einfach die Adresse dieses Onlineshops merken:
Der Hänger muss zum TÜV und da wollte ich die Elektrik auf Vordermann bringen. Die Webseite könnte zwar vom Design her schöner sein, aber der Service und die Lieferzeiten der K+W Kuhnert GbR waren beeindruckend. Auch das nächste Mal werde ich bei http://www.anhaengerteileshop.de/ meine Ersatzteile für den PKW-Hänger bestellen.

Nun ist es endlich so weit und das Bücherregal für meine Frau ist aufgebaut und seit dem ersten Abend mit Büchern gefüllt. Fazit: das Regal ist zu klein.


Leider ist unser Flur zu eng für ein vernünftiges Foto, darum ein paar Details weiter unten. Aber alles der Reihe nach…

Vor gut einem Jahr habe ich das Holz gekauft und seither viel Zeit in der Werkstatt verbracht um Schablonen für Fachlöcher und Topfbänder zu bauen. Ein kleiner Frästisch für die Oberfräse ist entstanden und der Traum von einer vernünftigen Absaugung wird weitergeträumt. Und nicht zu vergessen die Arbeit am Werkstück selbst.


Neben der Tür sieht man die Montage der Fachböden mit Alpha Stop Bodenträgern von Hettich – damit sind die Böden gegen Herausziehen gesichert und gut sieht’s auch noch aus.


Alle 5 Türchen sind auf die selbe Weise, mit Rahmen und eingelassender Füllung entstanden und mit Topfbändern einliegend montiert. Selbst der günstige Griff aus dem Baumarkt meines Vertrauens macht sich gut.

Das Escheholz habe ich mir als Schnittholz vom Schreiner besorgen lassen und mit der Handkreissäge besäumt und in Lamellen aufgetrennt, verleimt und gehobelt. Die Oberfläche ist nach dem Schleifen mit farblosem Hartöl von Leinos behandelt.

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich währen meines Studiums einigen Kontakt mit der Programmiersprache Eiffel hatte und mich dann recht früh für den freien Compiler SmartEiffel interessierte? – Lieder ist dieser mittlerweile mehr oder weniger tot und wird nicht mehr gepflegt. Die Interessen der Autoren haben sich wohl etwas von SmartEiffel abgewandt.
Liberty Eiffel Logo
Ein kleines Team hat sich dann entschieden auf der Basis von SmartEiffel einen neuen Eiffel Compiler LibertyEiffel zum Leben zu erwecken. Das ist nun gut 3 Jahre her und es ist viel passiert, auch wenn es bisher noch kein release gab – was aber so wie es aussieht in nächster Zeit geschehen wird. LibertyEiffel implementiert einen etwas anderen Dialekt als der kommerzielle Marktführer ISE – man könnte ihn traditioneller nennen – und gerade das mag ich an dieser Sprachvariante.

Die Ziele einen komplett neuen Compiler „from scratch“ zu schreiben sind zwar mittlerweile erstmal auf Eis gelegt und man pflegt die SmartEiffel-codebasis noch etwas, trotzdem ist Liberty auf dem Weg ein gebührender Nachfolger von SmartEiffel zu werden. Es wäre doch schade, wenn GNU keinen lebendigen Eiffel compiler mehr hätte.